Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

Gebäck und Kuchen zum Reinknien

Omas Schokopudding

Zutaten:

½ l Milch

80 g Mondamin feine Speisestärke

20 g Butter

1 EL Kakao (oder mehr – dann aber auch mehr Zucker)

3-4 EL Zucker

1 Eigelb

2 Eiweiss

Zubereitung:

Milch mit allen Zutaten außer dem Eiweiss und der Butter in einem kleinen Topf zusammenrühren, dann unter ständigem Rühren mit dem Schneebesen auf dem Herd erhitzen. Wenn es anfängt zu dampfen, die Butter dazugeben.

Die Eiweiss mit einem Rührgerät zu Schnee schlagen.

Wenn der Pudding beginnt, dick und zäh zu werden muss er vom Herd runter. Eventuelle Klumpen mit dem Schneebesen heraus rühren.

Dann den Eischnee unter den Pudding heben und gut verrühren.
Pudding entweder heiß genießen oder in Schüsselchen oder Formen füllen (diese vorher mit kaltem Wasser ausspülen) und kalt stellen.

Wie zu Omas Zeiten!

Der „was-haben-wir-da-Apfelkuchen“

Entstanden aus dem Hunger nach was Süßem und leeren Schränken am Sonntagabend Schmeckt zwar nicht sooo apfelig aber schön saftig und lecker!

Zutaten:
100 g weiche Butter
100 g Zucker
4 Eier
4 EL Sahne
200 g Mehl
3 TL Backpulver
2-3 Äpfel (oder mehr)
2 Beutel Vanillzucker
3 Tropfen Vanillearoma
3 Tropfen Zitronenaroma

für Guß:
1 große Zitrone
200-250 g Puderzucker

Zubereitung:
Butter, Zucker, Vanillzucker, Sahne und Eier schaumig schlagen. Mit Vanille- und Zitronenaroma „würzen“.
Mehl und Backpulver vermischen und nach und nach zum Teig geben. Der Teig sollte zäh vom Löffel fließen und klebrig aussehen.
Die Äpfel schälen, raspeln und zum Teig geben.
Das Ganze in eine eingefettete Springform geben und bei 180° 50-60 Minuten auf der untersten Schiene backen. Eventuell gegen Ende der Backzeit mit einem nassen Stück Backpapier abdecken damit der Kuchen nicht zu braun wird.
Zitronenguß:
1 Zitrone auspressen. Unter ständigem Rühren nach und nach den Puderzucker zugeben und aufpassen, dass es keine Klümpchen gibt! Der Guß muss richtig schön zäh sein damit er nicht einfach vom Kuchen runterläuft. Je nachdem wie dick man den Guß mag gibt man ihn auf den heißen (=dünn) oder abgekühlten (=dick) Kuchen.

Omas Haferflockenhäufle (Maulwurfshaufen)

Zutaten: für 1-2 Bleche

400 gr Zucker
180 gr Butter
4 Eier
500 gr Hafeflocken (die festen)
4 EL Kakao (echter, kein Kaba!)
4 TL Zimt

Zubereitung:

Butter und Zucker in eine Schüssel geben und mit dem Haushaltsquirl verrühren. Dann die Eier dazugeben und wenn sie verrührt sind den Zimt und den Kakao. Dann nach und nach die Haferflocken dazugeben, gegen Ende kann der Quirl meistens nicht mehr, da ist dann Hand- bzw. Rührlöffelarbeit gefragt.
Jede Haferflocke muss mit Butter-Zucker-Kakaomasse umgeben sein.
Dann nimmt man sich zwei kleine Löffel und beginnt, kleine Häufchen abzustechen.
Sie sollen nicht gedrückt sondern schön locker sein, wie Maulwurfshügel eben.
So setzt man sie dann auf ein gefettetes oder mit Backpapier belegtes Blech, lässt einen Abstand weil sie dazu neigen auseinander zu laufen.
Das Ganze kommt bei 175-200° 15-25 Minuten in den Ofen.
Die Häufle sind gut wenn man sie noch leicht eindrücken kann, die Kruste aber fest ist.
Beim Abkühlen werden sie dann noch fester!
Supertoll zu Weihnachten aber auch sonst einfach lecker!

Apfelstreuselkuchen
aus: Kochen und Backen nach Grundrzepten von Luise Haarer (1965)

Zutaten:

Teig:
250 gr Mehl
125 gr Butter
65 gr Zucker
1 Ei oder 2 Eigelb
1 EL Sahne

Belag:
1 Kg Äpfel, eher säuerlich
3 EL Zucker
60 gr geschälte, gestiftelte Mandeln
60 gr Sultaninen oder Rosinen
Nach Geschmack etwas Vanillzucker oder Zitronenschalte

Streusel:
125 gr Zucker
125 gr Butter
125 gr Mehl
125 gr grob geschnittene Mandeln oder Haselnüsse
Nach Geschmack etwas Vanillzucker oder Vanillin

Zubereitung:

Der Teig wird wie bei den Plätzchen gehackt und ruht ¼ Stunde.
Die Äpfel werden geschält und in Spalten geschnitten. Sie kommen in eine große Schüssel wo sie mit dem Zucker, den Mandeln und den Rosinen vermengt werden.
Jetzt rollt man den Teig aus und legt ihn in eine Springform, Rand nicht vergessen, der muss bis oben gehen!
Die Apfelmasse wird darauf verteilt, wie bleibt euch selbst überlassen.
Für die Streusel gibt man alle Zutaten auf ein Backbrett oder die saubere Tischplatte und hackt sie wie beim Teig zusammen bis sie anfangen, zu krümeln. Dann kann man anfangen sie vorsichtig zwischen den Händen zusammenzureiben bis schöne Streusel entstehen.
Diese streut man jetzt auf die Apfelmasse.
Der Kuchen wird bei 200° ca eine ¾ Stunde gebacken bis die Streusel goldbraun sind.

Omas Ausstecherle (Plätzchen)
aus: Kochen und Backen nach Grundrzepten von Luise Haarer (1965)
Es gibt 2 Varianten des Teiges, beide sind lecker. Einfach ausprobieren welchen man lieber mag!

Zutaten: für ca. 2 Bleche

Variante 1:
250 gr Mehl
125 gr Butter
65 gr Zucker
1 Ei oder 2 Eigelb
1 EL Sahne

Variante 2:
250 gr Mehl
125 gr Butter
125 gr Zucker
1 Ei

Zubereitung:

Man schüttet das Mehl auf ein Backbrett oder die saubere Tischplatte und macht in die Mitte einen Vertiefung.
In diese gibt man erst den Zucker, dann das Ei, die Sahne und außenrum die in Scheiben geschnittene, weiche Butter.
Jetzt nimmt man sich ein groooßes Messer und hackt den Teig bis kleine Teigkrümelchen entstehen.
Die kann man dann mit dem Rest verkneten.
Keine Panik wenns erst mal aussieht als würde das alles nicht zusammenpassen, mit ein bisschen Geduld wird das ein schöner fester Teig.
Dann muss der Teig mindestens ¼ Stunde ruhen.
Danach kann man ihn nach Lust und Laune zu Plätzchen verarbeiten. Allerdings sollte man wie bei jedem Teig darauf achten ihn nicht öfter als notwendig auszurollen und wieder zu verkneten da er mit jedem Mal spröder wird.
Ich mach die meistens zu Weihnachten, man kann aber auch Osterhasen oder Blumen ausstechen.
Man fettet ein Blech mit Butter ein oder legt ein Backpapier drauf und legt die ausgestochenen Plätzchen drauf. Nach Geschmack kann man die Plätzchen auch mit Eigelb bestreichen damit sie eine schöne Farbe bekommen.
Wenn das erste Blech voll ist kommt es bei 180° ca. 20 Minuten in den Ofen – die Zeit richtet sich nach der Dicke der Plätzchen, sie sollen goldbraun sein.
Hinterher kann man sie mit allem Möglichen verzieren – da ist Kreativität gefragt